Geschichte des SV Gurtweil

Datum Ereignis
bis 1949 Nur unzureichende Sportmöglichkeiten im Ort.
2. April 1949 Aufruf einiger «Sportfreunde» an die Gurtweiler Bevölkerung («Endlich ist es so weit!») mit der Absicht, «einen Sportverein zu gründen» und «bei den zuständigen Stellen die Errichtung eines Sportplatzes zu erreichen».
10. April 1949 Geplanter Termin zur Durchführung einer Gründungsversammlung muss wegen fehlender Genehmigung der französischen Militär­regierung verschoben werden.
5. Mai 1949 Einreichung des Gesuchs bei der französischen Militärregierung zur Abhaltung einer Gründungsversammlung.
23. Juli 1949 Durchführung der Gründungsversammlung im (alten) Schulhaus unter Leitung von Paul Scheuble in Anwesenheit von etwa 50 Sportfreunden, Verlesen und einstimmige Annahme der Vereinsstatuten sowie Wahl eines «Gesamtvorstandes»: 1. Vorsitzender: Paul Scheuble, 2. Vorsitzender: Kilian Jehle, Schriftführer: Stefan Klemm, Kassierer: Ernil Mathä Gamp, Sportleiter: Walter Reischmann.
1949 Suche nach einem geeigneten Gelände für Sportplatz erweist sich als nicht leicht zu lösendes Problem, schliesslich stellt Landwirt Mathä Ebi Gelände auf dem Berg an der Verbindungsstrasse nach Waldshut zur Verfügung; anschliessend Bau des Sportplatzes.
1949/50 Teilnahme des SV Gurtweil an der Verbandsrunde mit einer ersten Mannschaft in der untersten Klasse («Kreisklasse»), in der Vor­runde alle Spiele auswärts, erstes Spiel beim VfB Mettenberg: 3:3, (Jugend siegt 3:1).
ab 1950 Neu erbauter Sportplatz in Betrieb, jetzt auch Heimspiele, Jugendmannschaft nimmt ab der Saison 50/51 an den Verbandsspielen teil, «Kreisklasse» umbenannt in A-, dann in C-Klasse.
13.Januar 1951 Erste Hauptversammlung im «Cafe Scheuble».
25. März 1951 Erstes Theaterspiel im Saal des «Hirschen» an Ostern und am Weissen Sonntag «Der schwarze Graf», in den folgenden Jahren bis 1959 weitere Stücke (unter anderem) «Der Etappenhase», «Die Geierwally» und «Der Meineidbauer») an Ostern beziehungs­weise im November.
10. Juni 1951 Offizielle Eröffnung des neuen Sportplatzes «Waldeck». Werbespiel zwischen dem FC Tiengen 08 und dem FC Turgi I 1:2, Vorspiele unter anderem SV Gurtweil I – FC Turgi II 2:0 und SV Gurtweil II – FC Unterlauchringen III 0:3, ab 12.30 Uhr: Festzug aller Mannschaften vom Dorf zur Sportstätte. {mosimage}
1951/52 Nachteil eines schön gelegenen Platzes wird nach und nach deutlich: zu grosse Enterfnung vom Dorf, daher Bemühen um Gelände in unmittelbarer Dorfnähe.
Januar 1952 Hans Schilli wird neuer 1. Vorsitzender als Nachfolger von Paul Scheuble.
Ostern 1952 Zweite Theateraufführung «Der Tatzelwurm».
Mai 1952 Aufstieg der ersten Mannschaft in die B-Klasse als Tabellendritter.
August 1952 Erster grosser Vereinsausflug nach Lugano und den Comer See. {mosimage}
1952/53 Gelände des heutigen Platzes an der Schlücht von Hoteliersfamilie Hans Kappel dankenswerterweise zur Verfügung gestellt und vom Verein für 30 Jahre gepachtet; äusserst schwieriger Ausbau des Geländes zum Sportplatz. Kosten 25 300 DM, grosszügiger Spon­sor Fabrikant Josef Henselmann.
Frühjahr 1953 Gründung und Aufbau einer zweiten Mannschaft, Teilnahme an den Verbandsspielen ab Saison 53/54.
27. Juni 1953 Offizielle Einweihung des neuen Sportplatzes an der Schlücht, Festbankett im Saal des Gasthaues «Hirschen».
28. Juni 1953 Werbespiel auf dem neuen Sportgelände: FC Tiengen 08 – VfB Waldshut 1:7: Vorspiele: FC Griessen Jugend – SV Dogern Jugend 0:4, SVG I – FC Unterlauchringen I 3:7, etwa 1500 Zuschauer.
Ab 1954 Erstes Pfingstwaldfest im Schlüchtwäldchen, legendäre Tanz- und Unterhaltungsabende bis 1969. In den 60ern und 70ern unter anderem mit dem überaus bekannten «Elite-Sextett».
26. Juni 1955 «Fussball-Werbetag». Der SV Gurtweil präsentiert Spitzenfussball: FC Singen 04 – FC Tiengen/VfB Waldshut kombiniert 7:1, auf dem mit 3 Sitzreihen endgültig ausgebauten Sportplatz (800 Sitzplätze).
Oktober 1955 Gründung einer Abteilung «Alte Herren» durch Stephan Klemm.
November 1955 Theateraufführung «Der Etappenhase», zweimal in Gurtweil, einmal in Berau (möglicherweise auch Ostern 56).
April 1956 Abstieg der ersten Mannschaft in die C-Klasse. {mosimage}
November 1956 Der Verein erhält eine Spende von Fabrikant Josef Henselmann in Höhe von 10 000 DM (Protokoll der Vorstandssitzung vom 16. 11. 56).
November 1956 Theateraufführung «Das lebenslängliche Kind» (oder Ostern 1957).
Februar 1957 Geschäftsjahr an GV vom Kalenderjahr umgestellt auf Vereinsjahr (1. Juli bis 30. Juni).
April 1957 Erster sportlicher Höhepunkt der ersten Mannschaft in der C-Klasse: Meisterschaft mit 50:2 Punkten und 174:26 Toren, Punkte­verluste nur gegen Todtmoos I und Albbruck II, Aufstieg in die B-Klasse, Trainer Walter Kreisch, höchster Sieg gegen den SV Oberwihl mit 19:0 Toren.
November 1957 Theateraufführung «Der scheinheilige Florian»
1. Dezember 1957 Herbstmeisterschaft als Aufsteiger in der B-Klasse, Staffel 3 (vor SV Jestetten I und FC Erzingen II) durch 2:1 Sieg bei Erzingen II, am Endeder Saison 57/58 Platz 5, Trainer: W. Kreisch. .
Juli 1958 Vereinsausflug «ins schöne Allgäu»
November 1958 Theateraufführung «Um Heimat und Liebe».
Juli 1959 Vereinsausflug nach Welchensteinbach (Kinzigtal). {mosimage}
1. August 1959 Feier des zehnjährigen Bestehens mit AH-Turnier, Festbankett im Wäldchen an der Schlücht, Veranstaltung nicht an Pfingsten, da an diesem Termin Bezirksmusikfest des Musikvereins.
2. August 1959 Werbespiel FC Tiengen 08 gegen eine Hochrheinauswahl der A-/B-Klasse.
November 1959 Letzte Theateraufführung («Via Mala») im «Hirschen».
Mai/Juni 1960 Erste sportliche Krise am Ende der Saison 1959/60. Erhebliche Spieler­abwanderungen, Probleme innerhalb der Vorstandschaft, Rücktritt von Hans Schilli als 1. Vorsitzender während des Geschäftsjahres, Plan einer freiwilligen Rückkehr der Ersten in die C-Klasse trotz Klassenerhalt in B-Klasse, vom Verband untersagt, Auflösung der zweiten Mannschaft.
August 1960 Hans Bardon neuer 1. Vorsitzender als Nachfolger von H. Schilli.
1960 Vereinsausflug nach Au-Schoppernau (Vorarlberg).
Mai 1961 Abstieg der ersten Mannschaft aus der B- in die C-Klasse.
1963  Erneute Teilnahme einer zweiten Mannschaft an den Rundenspielen in Saison 63/64, danach Spielbetrieb wieder eingestellt.
Mai 1963 Wiederaufstieg der Ersten in die B-Klasse als Zweiter hinter Horheim II, Trainer: Richard Pongratz.
Juni 1963 Adolf Küpfer neuer 1. Vorsitzender als Nachfolger von H. Bardon.
Mai 1965 Vizemeisterschaft der A-Jugend (Trainer: A. Küpfer, Betreuer: A. Isemann) mit über 150 erzielten Toren.
Juli 1965 Vereinsausflug auf die Ebenalp (CH).
Herbst 1965 Um- und Ausbau der ehemaligen Kegelbahn des «Bad Bruckhauses» (von Hoteliersfamilie Hans Kappel freundlicherweise zur Verfügung gestellt) zu Umkleide- und Duschräumen.
Winter 65/66 Teilnahme an den Rodungsarbeiten der Gemeinde Gurtweil (363,5 Stunden), nochmals August/September 1966.
Juni 1966 Bernhard Scheuble neuer 1. Vorsitzender als Nachfolger von Adolf Küpfer.
Juli 1966 Eintägiger Vereinsausflug an und um den Bodensee (Mainau, Steckborn).
August 1966 Einrichtung eines «Ältestenrates», Mitglieder: H. Schilli, H. Maier, M. Schewe, trat aber nicht in Funktion
Frühjahr 1967 Weiterer Ausbau der Dusch- und Umkleideräume (940 freiwillige Arbeits­stunden), vor allem durch H. Maier, A. Kupfer, H.-P. Morath, K. Bartholomä und Eugen Amann.
Mai 1967 Abstieg der ersten Mannschaft aus der B- in die C-Klasse.
Juli 1967 Vereinsausflug nach Schetteregg (Bregenzer Wald). {mosimage}
April/Mai 1968 Gründung und Aufbau einer C-Jugend durch B. Scheuble, J. Seger und K. Vonderach, Teilnahme an den Verbandsspielen ab Saison 68/69. Juli 1968 Vereinsausflug nach Oberstiegalpe, Steibis-Oberstaufen.
August 1968 Satzungsänderung an der GV: Wahl der Vorstandschaft nunmehr auf zwei Jahre.
März 1969 Versammlung im Bürgersaal zwecks Gründung einer «Turnabteilung» (später «Jedermannsturnen»).
Mai 1969 General-Instandsetzung des Sportgeländes (Erhaltungs- und Verschönerungsarbeiten), Montage neuer Werbetafeln, 388 freiwillige Arbeitsstunden, vor allem durch W. Flum, B. Scheuble, W. Metzler und K. Vonderach.
Pfingsten 1969 Feier des 20jährigen Bestehens: Festbankett, Tanz- und Unterhaltungs­abend im Festzelt auf dem ehemaligen Trainingsplatz (später Bolz-, heute Hartplatz), Vergnügungspark, letztes Pfingstsportfest am und im Schlücht-wäldchen, Werbespiel: FC Tiengen – VfL Germania Frankfurt (6:0).
Juni 1969 Erstmals Anschaffung eines «Aufsitzerrasenmähers».
Juli 1969 Vereinsausflug, abermals nach Schetteregg (Bregenzer Wald).
14. August 1969 Grussbotschaft des damaligen Bundeskanzlers und Bundestags­abgeordneten des Wahlkreises Waldshut Kurt Georg Kiesinger an den SV Gurtweil.
Oktober 1969 Inbetriebnahme der neu erbauten Gemeindehalle (an der Stelle des 1960 einem Brand zum Opfer gefallenen Gasthauses «Hirschen», daher die Möglichkeit zur Ausweitung des sportlichen Angebots und zu kulturellen Veranstaltungen, bessere Trainingsmöglichkeiten im Winter.
Oktober 1969 Abteilung «Jedermannsturnen» gegründet, dem Sportverein angegliedert.
26. Mai 1970 Beitritt der im Frühjahr 1964 gegründeten Frauengymnastikgruppe zum Sportverein als Abteilung «Turnfrauen».
Pfingsten 1970 Erstmals am Pfingstsonntag (17. Mai) «Bunter Abend» des SVG in der Gemeindehalle mit Musik-, Gesangs- und Tanzeinlagen, Theaterstück, Quiz, Geschicklichkeitsspielen, Pantomime, Folklore usw. (beibehalten bis 1980).
Juni 1970 Vereinsausflug nach Gargellen/Montafon.
Herbst 1970 Abriss des Schuppens neben den Umkleideräumen (früher unter anderem Sägmehllager).
Mai 1971 Erneut sportlicher Höhenflug: erste Mannschaft C-Klasse-Meister (Staffel 6) in der Saison 1970/71 bei 36:2 Punkten (eine Niederlage) und 85:16 Toren, Aufstieg in die B-Klasse, Trainer: Herbert Lüthe.
Pfingsten 1971 Erstmals Erlaubnis von Pächter und Besitzer des «Bad Bruck­hauses», auf dem Sportgelände Speisen und Getränke zu ver­kaufen (vom SVG dankend angenommen).
Juni 1971 Vereinsausflug nach Wolfsried (bei Oberstdorf).
4. Juli 1971 SVG wird C-Klassen-Bezirksmeister, Endspiel zu Hause gegen RW Lörrach (3:1).
September 1971 Neue Flutlichtanlage erstellt, stark engagiert: H. Maier u. A. Falk (Kosten ca. 4000 DM).
April/Mai 1972 Wiedergründung einer zweiten Mannschaft, (Initiatoren: M. Brockel und Wolfgang Walde), Teilnahme an den Verbandsspielen ab Saison 72/73 bis heute.
Juli 1972 Vereinsausflug nach Schapbach (bei Freudenstadt).
Juli 1972 Bernhard Bessler neuer 1. Vorsitzender als Nachfolger von B. Scheuble.
Herbst 1972 Gründung der Abteilung «Badminton» und Beitritt zum Sportverein. .
April 1973 Eintrag des Vereins ins Vereinsregister, offizieller Name: SV Gurtweil 1949 e.V.
Mai 1973 Meisterschaft der A-Jugend, Trainer: K. Vonderach und P. Scheuble.
Juli 1973 Beitragserhöhung an GV: Passiv auf 8 DM, Aktiv auf 6 DM pro Jahr.
September 1973 Ausflug nach Mittelberg (Kleines Walsertal) mit Nebelhorn, Breitachklamm.
Pfingsten 1974 Feier des 25jährigen Vereinsjubiläums: umfangreiches Sport­programm, Tanzabende in der Gemeindehalle, Festabend mit allen örtlichen Vereinen, Grümpelturnier über eine ganze Woche vom 6. bis zum 8. 6.1974 mit örtlichen Mannschaften, Herausgabe einer Festschrift in der erstmals die Geschichte des Vereins (vor allem durch W. Böhler) aufgearbeitet wird.
April 1974 Meisterschaft der A-Jugend und Aufstieg in Bezirksstaffel (Trainer: K. Vonderach) mit nur einer Niederlage (33:3 P. / 91:20 T.)
1974 Sondierung von Möglichkeiten, ein Sportgelände an der Schlüchtniederung bis nahe RWE bzw. unterhalb des Schlosses zu erschliessen, massive Hindernisse.
1975 (Grundstücksfragen, Finanzierung) verhindern nach jahrelangen Verhandlungen Umsetzung eines bereits vorhandenen Konzepts.
21. Juni 1975 B. Beßler kommissarisch weiterhin 1. Vorsitzender, da kein Nachfolger an GV.
Juli 1975 SVG als Gastgeber des Bezirkstags des Fußballbezirks Oberrhein in der Gemeindehalle (Delegierte von 107 Vereinen).
Herbst 1975 Vereinsausflug nach Rammersweier (Ortenau).
November 1975 Herbert Maier neuer 1. Vorsitzender als Nachfolger von B. Beßler (ausserordentliche GV).
26. April 1976 Gründung und Beitritt der Abteilung «Tischtennis» zum SV Gurtweil.
April 1976 Ehrenmitglied, Aktiv- und AH-Spieler, Vorstandschaftsmitglied Stefan Klemm stirbt 56jährig.
Herbst 1976 Vereinsausflug nach Talkirchdorf (Allgäu).
Februar 1977 Grosser Erfolg des SVG am Fastnachtsmontags-Umzug als «SVG-Flaschen».
Mai 1977 Nach 6 Jahren B-Klasse Abstieg der Ersten in die C-Klasse.
21. Mai 1977 SVG als Gastgeber des Schiedsrichterhauptversammlung des Be­zirks Oberrhein in der Gemeindehalle .
September 1977 Vereinsausflug nach Ihringen (Kaiserstuhl) über das Elsass.
Mai 1978 Meisterschaft der C-Jugend (ohne Niederlage).
Mai 1978 Erneuter Meistertitel für die Erste in der C-Klasse, Staffel 5, 46:2 Punkte, nur eine Niederlage (Riedern II), Aufstieg in B-Klasse, Trainer: W. Flum.
Mai 1978 In der C-Klasse-Bezirksmeisterschaft nach 2:1 gegen Dachsberg in der 2. Runde gegen Obersäckingen ausgeschieden (1:4).
8. Mai 1978 Sicherung des Sportgeländes an der Schlücht: neuer Pachtvertrag zwischen der Stadt Waldshut-Tiengen (zu der Gurtweil seit 1975 gehört) und der Familie Hans Kappel über 20 Jahre, Auftrag an den Verein, sich «so schnell wie möglich um ein neues Vereinsheim bzw. neue Duschräume» zu bemühen (Brief der Stadt WT an den SV Gurtweil).
1978 Meisterschaft der C-Jugend (unter anderem mit Achim Flum und Andreas Hilpert), Trainer: M. Brockel.
1978 Gründung und Aufbau einer D-Jugend-Mannschaft durch J. FalK und M. Brockel, Aufbau einer B-Jugend durch M. Brockel (Übernahme der C-Jugend- Meistermannschaft).
September 1978 Vereinsausflug zur Berghütte, «Bärenfalle» (bei Bühl am Alpsee, Allgäu), dann Verzicht auf Vereinsausflüge zugunsten des geplanten Vereinsheimbaus.
November 1978 Erstes «Herbstfest» auf dem Hallenvorplatz zugunsten des, (geplanten Baus eines Vereinsheimes: allerlei Aktionen von Riesentombola bis Bastelstand, ab 1982 auf dem Vereinsheimgelände (Initiatoren: A. Falk, M. Brockel).
26. Dezember 1978 Wiederaufnahme der Theatertradition. Erstes SVG-Theater seit Ende der 50er Jahre mit dem Titel «Der Lippenstift ist schuld daran» in der Gemeindehalle.
Januar 1979 Erstellung eines Raumkonzepts für neues Vereinsheim durch den 1. Vorsitzenden B. Scheuble und von Planskizzen durch Architekt L. Weinig.
Frühjahr 1979 Erstmals mit Werbung versehenes Trikot für die Erste: langjährige Zusammenarbeit mit der LBS.
Juni 1979 Pfingst-Sportfest im Zeichen des 30jährigen Jubiläums: Sport und Unterhaltungsprogramm, unter anderem grosser «Bunter Abend» am Sonntag, Kreisliga-A-Auswahl – FC Tiengen 6:2, C-Jugend-Bezirksauswahl mit A. Flum / Uwe Wassmer.
Juni 1979 25 Spieler (Jugend-, Aktiv- und AH-Spieler) verlassen den SVG in Richtung Weilheim. Grund: Gründung der Fußballabteilung des TuS Weilheim und Fertigstellung des dortigen Sportplatzes.
Juni 1979 Dietmar Nagl neuer 1. Vorsitzender als Nachfolger von B. Scheuble.
Herbst 1979 Grundstückserwerb durch die Stadt WT sowie Konzeption einer Finanzierung, Beantragung der Zuschüsse für geplantes Sportheim.
Ab Ende 1979 Aktionen zur Aufbesserung des Baukontos durch Verlegen von Verbundsteinen, Wasserleitungsrohren und ähnlichem (Aktive und AH).
November 1979 Abbau und Erstellung einer neuen Sportplatzabgrenzung.
28. Februar 1980 Erteilung der Baugenehmigung für den Bau eines Vereinsheimes.
März 1980 Montage neuer Werbetafeln am Sportplatz.
18. April 1980 Ausserordentliche Mitgliederversammlung beschliesst mit breiter Mehrheit Bau eines Vereinsheims gemäss vorgelegter Planung und Finanzierung.
Juni 1980 Erste Mannschaft erreicht in der Kreisliga A (früher B-Klasse) Platz 11 und muss als Viertletzter in eine Abstiegsrunde mit Tumringen und Brennet: nach 1:1 in Tumringen (5. 6.) legendärer Sieg zu Hause gegen Brennet (8. 6.) mit 3:1 (0:1). Claus Werner dreifacher Torschütze.
2. Juni 1980 Vereinsheim-Baubeginn: Räumung des Geländes.
15. April 1981 Richtfest. {mosimage}
26. Dezember 1981 Riesenerfolg mit dem Theaterstück «Der Meisterlügner» mit Doppelgängerrolle für B. Weber und A. Seiler, Maskenbildner: Klaus Börrnert, zweite Aufführung restlos ausverkauft.
15. März 1982 Erste Sitzung der Planungsgruppe «Hartplatz»: grosser Hartplatz auf der anderen Schlüchtseite nicht möglich (Grundstücks­probleme), daher Konzentration auf Umwandlung des «Bolz­platzes» in Hartplatz.
Mai 1982 Meisterschaft der A-Jugend, Aufstieg in Kreisstaffel. Trainer: W. Flum.
22. Mai 1982 Fertigstellung des Gebäudes und der Aussenanlagen (Gesamtkosten: 321 700 DM, davon Eigenleistung: 83 100 DM).
23. Mai 1982 Neues Vereinsheim durch Tag der offenen Tür der Öffentlichkeit vorgestellt.
28. Mai 1982 Lockeres und unterhaltsames Festbankett zur Vereinsheim­einweihung in der Halle mit örtlichen Vereinen und befreundeten Vereinen.
30. Mai 1982 Kirchliche Weihe des neuen Vereinsheims im Rahmen des Pfingst-Sportfestes, Werbespiel: TuS Lörrach-Stetten (Verbandsliga-Vize­meister) gegen VfR Horheim (Aufsteiger in Landesliga) (1:1).
 5. Juli 1982 Gründungs- und Ehrenmitglied, langjähriger 1. Vorsitzender und Platzwart Hans Schilli stirbt überraschend nurwenige Tage nach Einweihung des Vereinsheimes mit 75 Jahren.
Mai/Juni 1983 Vizemeisterschaft der A-Jugend in der Kreisstaffel, 37 Tore durch Achim Flum, Erringung des Bezirkspokals durch 3:2-Sieg im Endspiel gegen SV Schopfheim in Niederhof, Erringung der A-Jugend-Stadtmeisterschaft, Trainer: W. Flum.
Oktober 1983 Letzter grosser Vereinsausflug nach Unterjoch nach fünfjähriger Ausflugspause wegen des Vereinsheimbaus.
Frühjahr 1984 Knappe Niederlage der A-Jugend im Verbandspokal beim SC Pfullendorf.
Juni 1984 Spende des Vereins in Höhe von 1000 DM zugunsten des Kindergartens Gurtweil (Erlös «Glücksziehstand» an Pfingsten plus Spende der AH).
November 1984 Gründung und Aufbau einer E-Jugend durch H. Börrnert.
26. Dezember 1984 Erneute Theateraufführung, diesmal die Kriminalkomödie «Der schwarze Koffer».
August 1985 AH-Abteilung feiert 30jähriges Bestehen, Gastgeber des Städte­turniers.
9. Oktober 1985 Offizielle Übergabe und Inbetriebnahme des Hartplatzes durch Spiel von Mitgliedern des Stadtrates gegen Vorstandschaft des SVG. Alle Ziele des SVG erreicht: Normgrösse, Flutlicht, Berieselungsanlage, Ballfangzäune, endlich kein Training mehr auf dem Rasenplatz.
Mai 1986 Meisterschaft der zweiten Mannschaft in der Kreisliga C und Aufstieg in die Kreisliga B, Trainer: Klaus Grabowski.
Sommer 1986 Grundlegende Sanierung des Rasenplatzes. Abschieben, Auf­bringen eines Humus-Sandgemisches, komplette Neueinsaat, Tiefenbelüftung. Kosten 40 000 DM.
Ab August 1986 Beteiligung am FEZ-Programm der Stadt WT (bis 1988 in Zusammenarbeit mit Frau W. Eichkorn vom Kinderschutzbund), dann in eigener Regie.
Herbst 1986 Bau eines Geräteraumes («Stadtgarage») durch die Stadt WT.
2. Februar 1987 Referat und Diskussion im Vereinsheim mit Walter Maahs, Geschäftsführer von Borussia Dortmund.
Juni 1987 Nach zwei Vizemeisterschaften (84/85 und 85/86) nun Meisterschaft der ersten Mannschaft in der Kreisliga A, Staffel 3 und Aufstieg in die Berzirksliga. Spierlertrainer Thomas Indlekofer vom FC Erzingen löst Erfolgscoach Werner Flum ab. {mosimage}
September 1987 Beseitigung des verletzungsgefährlichen Teerstreifens (Hartplatz)
Dezember 1987 «Der Meisterboxer», altbewährte und durch Willy Millowitsch bekannt ge­wordene Komödie wird vom SVG auf­geführt.
Frühjahr 1988 Gründung und Aufbau einer F-Jugend durch R. Müller, Fort­führung durch G. Kai­ser und P. Stoll.
Mai 1988 Meisterschaft der C-Jugend-Spielgemeinschaft SVG/TuS Weil­heim, Aufstieg in Bezirksstaffel. Trainer: G. Hiss (TuS) und R. Ebert (SVG), 44:0 P, 221:9 Tore.
Juni 1988 Erste Mannschaft erreicht in der Be­zirksliga Platz sieben, hinter dem TuS Weil­heim und vor dem FC Tiengen (30:30 P).
Juli 1988 Nachbehandlung des Rasenplatzes. Kosten 5000 DM.
August 1988 Die Teilnahme von Frau Herta Hilpert an einem Gewinn­spiel eines Mineral­wasserherstellers bringt dem SVG 1000 DM sowie Trainings-T-Shirts.
Ab 1988 Fortlaufender intensiver Ausbau der Jugendfussballabteilung von F- bis A-Jugend, immer wieder, vor allem in den höheren Jugendmannschaften, Notwendigkeit von Spielgemeinschaften, grosse Anzahl von Trainern und Betreuern im ehrenamtlichen Einsatz für immer mehr Kinder und Jugend­liche.
Mai 1989 Meisterschaft der D-Jugend. Trainer/Betreuerin: Heinz und Gerda Börrnert (30:2 P./74:27 T).
Mai 1989 Feier des 40jährigen Vereinsjubiläums im Rahmen des Pfingstsportfestes (13. bis 15. Mai), Herausgabe einer zweiten Vereinschronik nach 1974.
Juni 1989 Abstieg der ersten Mannschaft aus der Bezirksliga nach erfolgreichem Start (drei Siege, eine Niederlage), «verkorkster» Vorrunde (9:21 Punkte) und solider Rückrunde (14:16 Punkte). Gründe: überraschender Rücktritt von Spielertrainer Indlekofer vor Beginn der Runde, grosse Verletzungsprobleme, «dumme» Nieder­lagen.
Juli 1989 Erste Mannschaft wird auf dem Bezirkstag in Jestetten unter seltsamen Umständen für die Saison 89/90 aus der Staffel 3 der Kreisliga in die Staffel 2 verbannt. Nach verpatztem Start (1:9 Punkte) Rücktritt von Trainer Harun Sengül, unter Interims­coach P. Künze dann 15:1 Punkte, schliesslich Platz 6.
Juli 1990 Rückkehr der Ersten in die Staffel 3 der Kreisliga A.
26. Dezember 1990 Theateraufführung «Hurra, ein Junge».
Mai 1991 Meisterschaft der D-Jugend (Trainer: A. Rebholz, Th. Jehle, 38:2 R, 98:9 T).
Mai 1992 Meisterschaft der C-Jugend (Trainer: Uwe „Molly“ Pettke, Jürgen „Whisky“ Gampp, 32:4 Punkte, 89:11 Tore).
Juni 1992 Claus Werner neuer 1. Vorsitzender als Nachfolger von D. Nagl.
Mai 1993 Meisterschaft der C-Jugend (Trainer: Kl. Spitznagel, R. Schramm, (34:2 Punkte, 139:7 Tore).
Herbst 1993 Bis auf weiteres keine SVG-Theateraufführungen mehr.
Juni 1994 Abstieg der Ersten aus der Kreisliga A in die Kreisliga B, Staffel 5.
Juni 1994 Meisterschaft der A-Jugend-Spielgemeinschaft, Trainer: H. Zimmermann (34:2 Punkte, 104:17 Tore).
Juli 1994 Der SV Gurtweil erhält aus Anerkennung für seine umfangreiche und vorbildliche Jugendarbeit den «Sepp-Herberger-Jugendpreis» des Deutschen Fussballbundes.
Oktober 1994 Thomas Schmid kommissarisch neuer 1. Vorsitzenderais Nach­folger von Claus Werner (Rücktritt aus beruflichen Gründen).
Juni 1995 Thomas Schmid gewählter 1. Vorsitzender (GV).
September 1995 Erstmals Herausgabe der neuen Vereinszeitschrift «SVG-Kicker».
6. November 1995 Ehrenmitglied, Jugend, Aktiv- und AH-Spieler, Vorstandschaftsmitglied Herbert Maier stirbt mit 57 Jahren.
Mai 1996 Meisterschaft der C-Jugend, Trainer: J. Greiser, W. Göhrig (34:2 Punkte).
Mai 1996 Meisterschaft der D-Jugend, Trainer: K. Mohr, Th. Bär.
6. Oktober 1996 Gründungsmitglied und erster 1. Vorsitzender Paul Scheuble stirbt 83jährig.
Frühjahr 1997 Beide F-Jugend-Mannschaften werden Erster in ihren Staffeln mit 18:0 Punkten. Trainer Claus Werner und 0. Baumgartner.
Juni 1997 August Bäuerle neuer 1. Vorsitzender als Nachfolger von T. Schmid.
17. Nov. 1997 Offizielle Gründung einer selbständigen Jugendabteilung im SV Gurtweil (nach Vorgaben des Verbandes).
Mai 1998 Verlängerung des auslaufenden Pachtvertrages und Sicherung des Sportgeländes bis 2003.
Juni 1998 Meisterschaft der Zweiten in Kreisliga C (Aufstieg nicht möglich), Trainer: Bernd Taubert.
Juni 1998 Thomas Schmid neuer 1. Vorsitzender, Nachfolger von A. Bäuerle
ab Frühjahr 1998 Vorbereitungen auf das 50jährige Jubiläum laufen an.
7. Mai 1999 Lockerer Festabend in der Gemeindehalle anlässlich des 50jährigen Jubiläums mit Ausstellung (Bilder, Dokumente, Zeitungsauschnitte usw.). Pfingstsportfest Grosses und vielseitiges Sport- und Unterhaltungsprogramm 1999 auf dem Sportgelände, erstmals mit Handwerkervesper.